

Diese Seite ist nun unter die Infowelt gerutscht. Die Haltung meiner kleinen
Leute dient als Beispiel und Zug um Zug werde ich einige zusätzlich Anmerkungen
einfügen.
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Unser "Schweineturm"
Bildtitel: "Anstehen zum Essen fassen!" oder: "Die Wombats" Dies ist mein selbstgebauter Meerschweinchenturm. Er steht im Wohnzimmer und bietet direkt vom Fernsehsessel freien Blick auf das Familienleben unserer Schweine. Wir haben ihnen einen variablen Turm gebaut. Insgesamt hat der Turm fünf Abteile von denen unten drei (Frauenhaus genannt) und oben zwei (meist für einen Bock mit Mädchen) mit Leitern verbunden sind, die auch Jungtiere und Babys schnell zu überwinden lernen. Auch die eingebauten Absätze - immerhin bis zu 18 cm hoch - stellen keine wirklichen Hindernisse da und dienen der Fitness. Selbst ältere Tiere lernen nach ein paar Anläufen das Treppesteigen. Jedes Abteil ist 90 X 55 cm groß und besteht vollends aus Plexiglas, was nicht gerade billig war, aber von allen Seiten Einblick in das Schweineleben bietet. Die Teile wurde mit einem Zweikomponentenkleber geklebt. Viele Mädchen bekommen im unteren Teil des Turmes ihre Babys. Falls erforderlich und die Mutter soll - manche brauchen das - nach der Geburt (zur Geburt sind sie nie allein) mit den Babys etwas Ruhe haben, wird das Abteil für ein paar Tage von den anderen abgekoppelt. Würden wir noch mal einen Schrank bauen, würde der Boden aus anderem Material bestehen und die Scheiben würden angeschraubt werden, denn Kleben ist nicht unproblematisch und nicht jeder Kleber hält, wie wir erfahren mussten! |
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Überbaute Durchgänge |
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Inneneinrichtung und Frühstück ... Übrigens wollten meine Heuraufen mal Serviettenhalter werden! |
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Für meine Ställe habe ich kleine Holzplatten (Holzreste) mit Löchern versehen (oben groß, unten kleiner) ausgesägt, die ich als Flaschenhalter angebracht habe (von außen angeschraubt). Sehr praktisch! |
Dieser Turm zeigt, dass man auch mit wenig vorhandenem Platz einen adäquaten Lebensraum schaffen kann. Wer nicht breit bauen kann, der hat vielleicht in der Höhe entsprechend Platz. Grundsätzlich sind die handelsüblichen Käfige in 1 m Breite ohne täglichen Auslauf zu klein. Wer einen Käfig möchte, sollte lieber noch 20 cm dran "hängen", ein Hüpfbrett einziehen, dann sieht es schon ganz anders aus! Und für zwei oder drei Schweinchen ist ausreichend Platz! Übrigens: Ein Schwein ist kein Schwein und Einzelhaltung der gröbste Verstoß gegen die "Schweinerechte"! Ein Kaninchen dazu..... Auch das kann kein echter Kumpel sein! Man stelle sich nur mal vor, unsereins müsste mit einem Schimpansen zusammen in einem Gehege wohnen.....
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Integrationsprojekt: Statt des "alten" Bockstalles, der immer irgendwie im Weg stand, wenn man ins Wohnzimmer ging, haben wir uns jetzt eine Alternative einfallen lassen. Zug um Zug wurde jetzt ein neuer "Schweinebereich" direkt in den Wohnzimmerschrank direkt neben dem großen Terrassenelement eingefügt und Ende August 2009 in Betrieb genommen. Entstanden sind nun vier Abteile mit jeweils rd. 1,22 x 50 cm. Ganz unten wurde eine Halbetage und ganz oben eine zweite Etage (Tiefe 33 cm) über die ganze Breite eingezogen. Die beiden mittleren Abteile werden demnächst, wenn Karlsson mit seinen Frauen nach oben gezogen ist noch mit einer Leiter verbunden werden. Demnächst soll es für abends auch noch eine Beleuchtung geben. Aber hierzu fehlt mir noch eine zündende Idee da es die 4W-Leuchten die im Turm verarbeitet wurden leider nicht mehr gibt .... |
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Die Ausweiche: Inzwischen wurde für meine Jungs ein neues Winterdomizil gebaut! Meine Tochter hat mir ein Schrankteil in ihrem Zimmer "abgetreten" und ich darf nun meine Jungs und ihre jeweilige Liebschaft dort über Winter unterbringen falls einmal absolute Platznot herrscht. Dies ist jedoch eine reine Ausweiche, weil dieser Schrank im ersten Stock steht. Hier sind vier Abteile entstanden (je ca.60 X 96), waren zum Teil kurzfristig auch schon belegt. Diese Auszüge gibt es bei Ikea. Ich habe die durchsichtigen Schübe genommen, weil sie mir einfach einen besseren Einblick verschaffen. Sehr praktisch diese Auszüge! Ein wenig ungemütlich sieht es noch aus, aber ich werde andere Heuraufen besorgen und mir auch noch eine Lösung für ein Hüpfbrett einfallen lassen. Die Abteile wurde in der Zwischenzeit so angeordnet, dass sich auch hier je zwei mit einer Leiter verbinden lassen - habe nach der o.a. Aufnahme also nochmals umgebaut. |
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Sommerfrische!!!!! Unsere Ausläufe stehen im Sommer auf dem was sich bei uns Rasen nennt (Komposterteilen mit Deckeln 0.80 X 3,20 m, ein Dreiecksauslauf - ganz hinten im Bild - und ein handelsübliche Auslauf von 1,20 X 1,20 m). Und so war das auch am 09.05.08 auf dem Bild unten. Zugegeben, dass sieht ein wenig wie ein Gefängnis aus, aber weil in der Reihenhaussiedlung auch viele Katzenliebhaber haben und da deren Tiere nicht mit meinen Schweinen "spielen" sollen, mussten die Ausläufe so gestaltet werden, dass keine Katze einen Einbruch bewerkstelligen kann. |
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Dieser Auslauf ist sehr praktisch, denn er kann ganz leicht auch mal in die Ecken gestellt werden, die der große Auslauf nicht erreichen kann. Ein großes Handtuch kommt ggf. als Schattenspender drüber... |
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Da meine Tiere oft den ganzen Tag draußen sitzen - leider immer nur vier Gruppen, die Jungs und ihre Mädchen also umschichtig - ist immer für Schatten, Heu und Wasser gesorgt. Diese beiden Dreiecksausläufe bieten jeweils einem Bock mit einem Mädchen (der im Vordergrund - danke Stocki) und einem der Jungs mit mehreren Mädchen (der hintere) Platz auf dem Gras. |
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Meine Hütte Die ersten Tiere sind am 20.04.06 in meinen selbstgebauten - jaaaaaa ich selbst - Außenstall eingezogen. Die Abteile - insgesamt drei - sind rd. 1,70 m breit und 70 cm tief. Die mittlere Etage kann man im Notfall auch mal teilen, was ich aber bisher noch nicht brauchte. |
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Links im Bild die oberste Etage: |
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Hier seht ihr Kane in der mittleren Etage, wie er sich in sommerlicher Hitze auf dem eingehängten Blech etwas abkühlt. |
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Dies ist die Bodenebene. Etwa ebenso groß wie das oberste Abteil, aber ohne die
zweite Etage.
Diese Hütten mit den großen runden Ausgängen baue ich aus Holzresten und sie
haben sich super bewährt. In die Seitenwand wurde auf jeder Etage ein handelsübliches Kellerfenster eingebaut, die durch
einfach aufgeschraubte Gitter mäusesicher
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| Für den Winter habe ich eine "Ferkellampe" und einen Frostwächter in der Hütte angebracht, Tür und das große Fenster mit Isoliermatte zwischen Gitter und Plexiglasscheibe ausgepolstert und so konnte ich bisher eine Temperatur - auch nachts von 10/12°C problemlos halten. Damit ist auch ein Wechsel von drinnen nach draußen selbst im Winter für die Tiere möglich gewesen. Zur ständigen Kontrolle der Temperatur ist im oberen Bereich meiner Hütte ein Thermometer. Besonders auch im Sommer können die Temperaturen so ständig kontrolliert werden. | |